Projects


Freiberufliche Arbeit am Universitätsklinikum Leipzig

Die ursprüngliche Zusammenarbeit zwischen mir und dem Universitätsklinikum Leipzig entstand 2011 während meines Studiums am Institut für Kunstpädagogik der Universität Leipzig. Es gab die Möglichkeit sich um einen Praktikumsplatz in unterschiedlichen Institutionen zu bewerben. Die Aussicht darauf, mit Kindern und Jugendlichen in der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychosomatik zu arbeiten, interessierte mich von Beginn an. Ansprechpartner und Betreuer hierzu war und ist Tobias Piontek, der Diplom Sozialpädagoge des spezifischen Klinikbereichs. So entwickelten sich die ersten Praktika welche später zu eigenständigen Projekten führten. Der zusätzliche Gewinn des Carlsson-Wedemeyer Förderpreises der Stiftung der deutschen Depressionshilfe 2013 ermöglicht die großartige Chance weitere pädagogische Projekte zu verwirklichen.

Im ersten Praktikum arbeitete ich zusammen mit einer Kommilitonin E. Haack. Wir entschieden uns auch, uns um das zweite Praktikum zu bewerben welches sich zu einer größeren Zusammenarbeit entwickelte. Ab diesem Moment arbeiteten wir gemeinsam mit Matthias Bega, einem Schauspieler und Fachberater für Musiktheater und Schauspiel. Er ermöglichte die Zusammenarbeit mit der Musikschule Johann Sebastian Bach aus Leipzig, welche von diesem Moment an ebenfalls an jedem unserer Projekte mit unterschiedlichen Fachbereichen teilnahm. Außerdem begleitete uns Silvia Hoffmann bei mehreren Projekten.

Ziel der Projekte ist immer, ein facettenreiches Programm zu bieten, in welchem sich die Kinder und Jugendlichen kreativ betätigen können, um etwas Außergewöhnliches zu erschaffen. Während der Projekte wird sowohl die Einzel- als auch Gruppenarbeit unterstützt, um somit sowohl individuelle Fähigkeiten, als auch soziale Kompetenzen zu stärken. Um den Einstieg in die unterschiedlichen Thematiken und deren Umsetzung zu erleichtern, nutzen wir diverse pädagogische Methoden, Spiele und Übungen. Diese geben den Kindern und Jugendlichen immer wieder neue Anreize und Ideen.
Bezüglich der Aufführungen vereinbaren wir mit den Kindern und Jugendlichen immer, dass keinerlei Zwang besteht auf der „Bühne“ etwas vorzuführen. Manchmal entscheiden sie sich nur dazu etwas zu entwickeln, dies dann aber von anderen Teilnehmern/innen aufführen oder vorlesen zu lassen sind aber ansonsten vielseitig am Projekt beteiligt.
Ohne den kunsttherapeutischen Aspekt in den Vordergrund zu stellen und eher mit den pädagogischen Konzepten zu arbeiten, ermöglicht den Teilnehmern, meiner Meinung nach, manchmal eine „ungezwungenere“ Herangehensweise an Ihre Aufgaben. So konnte bisher in vielen Fällen das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl gefordert und gefördert werden. Die Kinder und Jugendlichen haben die Möglichkeit ihre Emotionen, Ideen und Erfahrungen mit in das jeweilige Projekt einzubeziehen, ohne sich dafür zu rechtfertigen oder dies zu „verraten“. Auch sollen durch diese Projekte Vorurteile aus dem Weg geräumt werden. Die Kooperationen mit der Musikschule ermöglicht ein gegenseitiges Kennenlernen von Musikschülern und Patienten des Universitätsklinikums in einem neuen Rahmen. Durch die Aufführungen zeigen wir dem Publikum was durch die Arbeit der Kinder und Jugendlichen entsteht. Die Patienten zeigen uns oftmals zu Beginn eine negative Selbstdarstellung, da sie in ihrer Situation nicht das Gefühl haben normal zu sein und dieses Gefühl gilt es, zu hinterfragen und darüber aufzuklären. Zum Ende jedes Projektes erhalten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihre entstandenen Werke und/oder eine Aufnahme der Aufführung.

„Unser Comic / „Wenn ich ein Superheld wäre…“ 19. Januar – 25. April 2011

Projektleitung: Evelyn Haack und Julischka Richter

Ziel dieses Projektes war es, mit den teilnehmenden Patienten und Patientinnen ein Comic zum Oberthema „Wenn ich ein Superheld wäre…“ entstehen zu lassen. Sowohl die Handlung, als auch die Bilder wurden von den Kindern und Jugendlichen entwickelt. Nachdem bereits einige Kapitel geschrieben wurden, beschäftigten wir uns gleichzeitig mit der bildnerischen Umsetzung, welche mit Hilfe von Bildvorlagen unterstützt wurde. Die Teilnehmer/innen arbeiteten nach einiger Zeit immer selbstständiger und lösten in gemeinsamen Diskussionsrunden offene Fragen und Probleme.
Das Comic, welches als Resultat dieses Projektes entstand wurde gebunden und den Patienten/Patientinnen zum Ende überreicht. Man merkte Ihnen an, wie stolz es sie machte, ihr eigenes Comicbuch in den Händen zu halten. Es beinhaltet 5 spannende Kapitel und die Steckbriefe der Patienten/innen.

„(Un)heimliche Weihnachten“ 1. September – 22. Dezember 2011

Projektleitung: Matthias Bega, Evelyn Haack und Julischka Richter
Musikalische Zusammenarbeit: Valeri Funkner vom Akkordeonensemble der Musikschule Johann Sebastian Bach
Plakat und Flyergestaltung, Collagegestaltung: Caroline Eibl, Rebecca Fleckeisen und Viviana Schmidt Suarez vom Institut für Kunstpädagogik der Universität Leipzig

Die Grundidee des Projekts bestand darin, zum Thema (Un)heimliche Weihnachten gemeinsam mit den Patienten Geschichten zu entwickeln, in denen es um heimliche, unheimliche, mysteriöse, skurrile und groteske Begebenheiten zur und um die Weihnachtszeit herum ging. Zum Teil wurde mit bereits vorgefertigten Geschichten von Barbara Bartos-Höppner gearbeitet. Diese wurden wahlweise zur Ideenfindung der Kinder und Jugendlichen verwendet. Sie erarbeiteten so ihre eigenen Geschichten, welche zur Aufführung von Ihnen oder einer anderen Teilnehmerin vorgetragen wurden.

Endresultat dieses Projekts waren zwei szenisch-musikalische Lesung, in welcher die entstandenen, sowie vorgefertigten Geschichten von den Jugendlichen und Silvia Hoffmann vorgelesen und szenisch dargestellt wurden. Während der Aufführung wurden sie von dem Akkordeon-Ensemble musikalisch unterstützt. Auch dienten Lichtspiele und Farbcollagen als Untermalung der Vorlesung.

FlyerDINA6

Plakat (Un)heimliche Weihnacht

„Sommersonnenwende“ 15. März – 28. Juni 2012

Projektleitung: Matthias Bega, Sarah Gefeller und Julischka Richter
Musikalische Zusammenarbeit: Jazzensemble der Musikschule Johann Sebastian Bach
Plakat und Flyergestaltung: Sarah Gefeller und Julischka Richter

Das Ziel des Projektes bestand darin, gemeinsam mit den Patienten des Kindes und
Jugendalters verschiedene kreative Bereiche zu entdecken und zueinander in Beziehung zu setzen. Kreatives Schreiben, Musizieren, Malen und Zeichnen, Bewegung und szenisches Darstellen wurden einzeln auf ihre Eigenschaften, Wirkungsweisen und Potenziale untersucht und in unterschiedlichen Übungen sowie bei den Aufführungen selbst bezogen auf das Hauptthema kreativ miteinander verknüpft. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen lernten auf Sequenzen eines Mediums mit demselben oder aber einem der anderen drei zu reagieren und dies in Einzel-, sowie Gruppenarbeit umzusetzen.

Resultate der Prozesse, entstandene Gedichte und Geschichten, bemalte Holzwände, welche als Hintergrundbild dienten und kleinere szenische Interaktionen, wurden abschließend in zwei Aufführungen präsentiert, welche von einem Jazz-Ensemble begleitet wurden. Auch wurden drei der geschriebenen Gedichte von den Musikschülern vertont. Zwei der Kinder entschieden sich ebenfalls dazu, zusätzlich musikalisch zu der Aufführung beizutragen und spielten Stücke auf der Gitarre und dem Saxophon. Die Aufführung wurde in einer Art spielerischem Kontext als Zusammenkommen bei einem Picknick umgesetzt.

Poster SommerSonnenWende

ProgrammheftSommerSonnenWende

„Bal Masqué“ 20. Dezember – 23. April 2013

Projektleitung: Anna Appel, (Kunstpädagogikstudentin) Matthias Bega, Sarah Gefeller und Julischka Richter
Musikalische Zusammenarbeit: Blöckflötenensemble der Musikschule Johann Sebastian Bach
Plakat und Flyergestaltung: Julischka Richter

Ziel dieses Projektes war eine Verschmelzung von szenischen Aktionen, kreativer Arbeit im literarischen als auch künstlerischen Bereich und Barockmusik. Den Teilnehmern/Teilnehmerinnen wurde die Möglichkeit gegeben, ihre Fähigkeiten in den verschiedenen künstlerischen Bereichen zu entdecken und zu entwickeln. Nach einem historischen Einstieg in die Barockzeit und in die Zeit König Ludwig des XIV. wurden mit Gipsbandagen, Farben und vielfältigen Materialien Masken für einen Maskenball geschaffen. Durch die Inspiration dieser Masken schrieben die Kinder und Jugendlichen Geschichten, die sich auf das Oberthema des Maskenballs bezogen.

Bei der Aufführung wurden die Masken zur szenischen Interaktion genutzt und die geschriebenen Geschichten durch einen Teil der Jugendlichen und den Pädagoginnen vorgetragen. Durch den Abend leitete Silvia Hoffmann als Zeremonienmeisterin. Umrahmt wurde alles vom Blockflötenensemble der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ und Tänzerinnen, welche zu ausgewählten Musikstücken tanzten.

Poster Bal Masqué

Programmheft Bal Masqué

Artikel Bal Masqué

„APPLAUS! / Helden“ – Teilprojekt Nr. 1 – 01. Januar – 10. Mai 2014

Projektleitung: Matthias Bega, Sarah Gefeller und Julischka Richter
Musikalische Zusammnarbeit: Klassisches Gitarrenensemble der Musikschule Johann Sebastian Bach
Plakat und Flyergestaltung: Sarah Gefeller

In diesem Projekt befassen sich Jugendliche, die sich wegen einer psychischen Erkrankung in der Uniklinik Leipzig in Behandlung befinden oder befanden, mit kreativen Inhalten und Methoden in den Bereichen Kunst, kreativem Schreiben, Musik und szenischer Gestaltung. Unter Anleitung von erfahrenen Kunstpädagogen und einem Regisseur entsteht ein Gesamtwerk aus szenischem Spiel, Geschichten, Bildern und Live-Musik. Begleitet und musikalisch umrahmt werden die Aufführungen des Projekts „Helden“ von einem Gitarrenensemble der Musikschule Leipzig. Von Projektbeginn an stehen die Ideen der Jugendlichen im Mittelpunkt. Die entstehenden Texte sind ganz nah dran an Träumen und Freuden aber auch an Sorgen, Nöten oder Ängsten der Teilnehmer. Der Erfahrungsschatz der Jugendlichen, die entstehenden Ideen und die kreative Umsetzung verblüffen immer wieder und machen die Aufführungen nicht nur für die Jugendlichen selbst, sondern auch für die Zuschauer zu einem Erlebnis.

Flyer der Aufführung „Helden“

Programmheft Aufführung „Helden“

 

„Träume“ – Teilprojekt Nr. 2 – 09. Oktober 2014 – 06. Februar 2015

Projektleitung: Matthias Bega, Sarah Gefeller und Julischka Richter
Musikalische Zusammnarbeit: Akkordeonensemble der Musikschule Johann Sebastian Bach
Plakat und Flyergestaltung: Julischka Richter

In diesem Projekt befassen sich Jugendliche, die sich wegen einer psychischen Erkrankung in der Uniklinik Leipzig in Behandlung befinden oder befanden, mit kreativen Inhalten und Methoden in den Bereichen Kunst, kreativem Schreiben, Musik und szenischer Gestaltung. Diesmal geht es um das Thema Traum. Was ist eigentlich ein Traum? Was beeinflusst unsere Träume und was sagen sie aus? Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik gingen wir alle Schritte von den ersten Ideen zur Texterstellung über die kreative Ausgestaltung und szenischen Darstellung des erarbeiteten Materials bis hin zu der Aufführung. Ein unvergessliches Zusammenspiel aller Bereiche welches in einer außergewöhnlichen Aufführung vorgestellt wird.

Programmheft

Poster Träume

Flyer Träume

 

Freelance work at the university medical center Leipzig

The initial collaboration between me and the university medical center orriginated in 2011 during my study at the institute of art education of the University of Leipzig. We students had the possibility to apply for an internship position in diverse institutions. The opportunity of working with children and teenagers in the clinic and outpatient department for psychiatrie, psychotherapie and psychosomatic of the childhood and adolesence, interested me from the start. My contact person and advisor was and is Tobias Piontek, the certified diploma social pedagogue of the specific clinic section. This way the first internships developed which later led to the first autonomous projects. Winning the Carlsson-Wedemeyer-sponsorship award 2013 of the foundation German Help for Depression aditionally gave us the great chance to realize more educational and pedagogical projects.

During the first internship I worked togehter with my fellow student E. Haack. We also decided to apply for the second internship, which became a much bigger collaboration. From this moment on we started working together with Matthias Bega, an actor and consultant for music theatre and acting. He led the way to the collaboration with the music school Johann Sebastian Bach in Leipzig, which, from this moment on, worked together with us in every following project with a different music faculty. Furthermore Silvia Hoffmann, a former radiospeaker, started assisting us during various projects.

Our aim, regarding the projects, is, to always offer a multifaceted program, in which the children and teenagers can get creatively active and to create something extraordinary. During the projects we enhance the single as well as the teamwork, to strenghten both, individual and social abillities and competences. We use diverse educational methods, games and excercises to ease the first steps into the different subjects and their realization. These consistently give the children and teenagers new inducements and ideas.Concerning the final play we always agree with the particpants that no one is forced to perform anything on „stage“. The participants are always involved in the various stages of the projects. Towards the end of a project they sometimes decide to only concentrate on their creations and let another participants performe or read for them.
In my opinion, we sometimes enabled the participants a more comfortable approach at their tasks by not putting the art therapeutic aspect into the foreground and priorize in the work with educational and pedagogical concepts. In most cases, the self consciousness and self esteem were being lifted and challenged this way. The children and teenagers have the possibility to incorporate and include their emotions, ideas and experiences into the particular project, without having to justify or „reveal“ them. We also wanted to try to sweep certain prejudices out of the way. The cooperation with the music school enabled a mutual acquaintance of music students and patients of the university medical center in a new setting. Through the final play we and the patients show the audience what originates by the work of the children and teenagers. At the beginning of a project, the patients often show us a negative self-projection because, in their situation, they do not have the feeling to be normal. This feeling is what we need to question and try to shed light upon. Towards the end of every project the participants receive copies of their work or a recording of the play.

“Our Comic / “If I was a super hero…” January 19th – April 25th 2011

Project management: Evelyn Haack and Julischka Richter

This projects aim was, together with the participating patientes, to come up with a comicbook about the main theme „If I was a superhero…“ Both the plot and the pictures were developed by the children and teenagers. After having written a few chapters, we simultaneously worked on the artistic realization, which was supported by the help of an assembly of samplepictures. After a while the participants worked more and more independently and solved problems as well as open questions in joint/collective discussione group. The comic, which originated as a result of this project, was ligated and presented to the patients. One was able to observe, how proud it made them to hold their own comicbook in their hands. It contains 5 exciting chapters and the profiles of the patients.

“(Un)creepy Christmas” September 1st – Dezember 22nd 2011

Project management: Matthias Bega, Evelyn Haack and Julischka Richter
Musical collaboration: Valeri Funkner from the accordion ensemble of the music school Johann Sebastian Bach
Poster and flyerdesign, collagegedesign: Caroline Eibl, Rebecca Fleckeisen and Viviana Schmidt Suarez from the institute for art education of the University of Leipzig

The main idea of the project consistet in developing stories about and around the theme of (un)creepy christmas together with the patients. These stories involve secret, scary, mysterious, strange and grotesque situations. Partly we worked with pre-written stories by Barbara Bartos-Höppner. These stories were optionally used for the creative process of the children and teenagers. This way they developed their own stories, which were recited by themselves or another participant.

Final result of this project were two scenic-musical readings, in which the developed, as well as the pre-written stories were read, presented and acted out by the teenagers and Silvia Hoffmann. During the play they were musically supported by the accordion ensemble. Lightshows and color-collages functioned as an accompaniment of the reading.

“Summer solstice” March 15th – June 28th 2012

Project management: Matthias Bega, Sarah Gefeller and Julischka Richter
Musical collaboration: Jazzensemble of the music school Johann Sebastian Bach
Poster and flyerdesign: Sarah Gefeller and Julischka Richter

Aim of this project was, togehter with the patients of the childhood and adolesence, to discover various different creative areas and to try ot their compatibilities. Creative writing, playing music, painting and sketching, movements and scenic acting were examined towards their features, effects and potentials and then creatively linked in different excercises as well as in the play. The participants leraned to react towards sequences of a medium with a consensual or another of the three possibilities and to realise it in single- or groupwork.

Results of these processes, originated poems and stories, painted wooden canvases, which functioned as backround images, und smaller scenic interactions were finally presented in two plays, which were supported by a Jazzensemble. Also, three of the written poems were set to music by the music students. Additionally two of the children decided to participate musically to the play and performed an the guitar and the saxophone. The final play was converted in a kind of playfull context of a get-together in a picnic scenery.

“Bal Masqué” 2Dezember 20th – April 23rd 2013

Project management: Anna Appel, (student of art education) Matthias Bega, Sarah Gefeller and Julischka Richter
Musical collaboration: flute ensemble of the music school Johann Sebastian Bach
Poster and flyerdesign: Julischka Richter

Aim of this project was a blend of scenic action and creative work in both literary and artistic fields and baroque music. The participants were given the opportunity to discover and develop their abilities in the different artistic sections. After the first few historic steps into the baroque period and the time of King Ludwig the XIV. we started working with cast bandages, paints and various materials to create masks for a masquerade ball. Through the inspiratin of of these masks, the children and teenagers wrote stories, which referred to the main theme of the masquerade ball.

For the final play the these masks were used for scenic interaction and the written sories were recited by some of the teenagers and the educationalists. Silvia Hoffmann led through the evening as a master of ceremonies. The play was framed by the flute ensemble of the music school „Johann Sebastian Bach“ and dancers, which danced to selected musical pieces.

“APPLAUSE! / Heroes” – Sub-project Nr. 1 – Januar 1st – Mai 10th 2014

Project management: Matthias Bega, Sarah Gefeller and Julischka Richter
Musical collaboration: Classical guitar ensemble of the music school Johann Sebastian Bach
Poster and flyerdesign: Sarah Gefeller

In this project teenage patients deal with creative contents and methods in different areas of art, creative writing, music and scenic composition. Under guidance and direction of experienced art educationalists and a regisseur originates an oeuvre of scenic play, stories, pictures and live-music. The final play of the project „Heroes“ is accompained and musically framed by a guitar ensemble of the music school in Leipzig. From the start of the project we focused on the ideas of the teenagers. The originated stories are very close to the dreams and joys, but also sorrows, needs and fears of the participants. The wealth of experience of the teenagers, the resulting ideas and the creative realization frequently astonish and turn the final play into a once in a lifetime experience, both, for the teenagers and spectators.